Im Fachbereich Kinder- und Jugendpsychiatrie behandeln wir Kinder und Jugendliche mit motorischen, kognitiven oder emotionalen Defiziten und psychischen Erkrankungen. Diese können zum Beispiel durch Entwicklungsverzögerungen, Wahrnehmungsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten, ADHS/ADS, Teilleistungsschwächen o.ä. auftreten.

Zu Beginn der Therapie findet ein ausführliches Vorgespräch statt, um die aktuelle Situation des Kindes/ Jugendlichen und des Umfeldes zu erfassen.

In den ersten Therapieeinheiten wird eine gezielte Befundung durchgeführt. Erst dadurch ist eine für alle transparente und individuelle Zielsetzung und Behandlung des Kindes möglich.

Innerhalb der ergotherapeutischen Behandlung können die individuellen Ziele des Kindes durch therapeutische Angebote gefördert werden. Hierzu gehören z.B. eine verbesserte Verarbeitung von Sinnesreizen, wie Gleichgewicht, Tiefensensibilität und die Oberflächensensibilität. Auch die Entwicklung der Grob- und Feinmotorik, der Händigkeit, der Kraftdosierung, der Körperkoordination u.v.m. werden spielerisch verbessert. Bei emotionalen Störungen stehen insbesondere die kreativen und ausdruckszentrierten Angebote im Vordergrund um eine Stabilisierung zu erreichen.

Wir arbeiten nach verschiedenen Therapieansätzen, die eine individuelle Behandlungsplanung des Kindes ermöglichen. Zu diesen Ansätzen gehören unter anderem die Sensorische Integrationstherapie (nach J. Ayres), die Entwicklungsbegleitung, die Psychomotorik, das Affolter-Konzept, das Bobath-Konzept, die Basale Stimulation u. v. m. …